Das besondere FÖJ-Gefühl

- Ein Rückblick auf das FÖJ-Jubiläum -

von Nils Teichler und Florian Muarrawi (FÖJler 2009/2010)

FÖJlerInnen 2009/2010Von vielen FÖJlerInnen unseres Jahrgangs hört man bei den Seminaren und den Aktionen der Träger oder SprecherInnen immer wieder, dass sie begeistert davon sind, so viele gleichgesinnte Menschen zu treffen, denen die Natur und der Umweltschutz so wichtig sind. Dieses „FÖJ-Gefühl“ war auch das Besondere am 20-jährigen FÖJ-Jubiläum am 12.Juni in Friedrichshafen. Man kam sich vor wie in einer großen Familie.

Der offizielle Auftakt wurde durch eine Rede der baden-Umweltministerin Tanja Gönner eröffnet die Jubiläumsveranstaltungwürttembergischen Umweltministerin Tanja Gönner gehalten. In ihrer Ansprache hob sie die „unglaubliche Erfolgsgeschichte des FÖJ“ hervor und zugleich verkündete sie, dass die Plätze für den FÖJ- Jahrgang 2010/2011 in Baden-Württemberg um weitere 30 Plätze ausgebaut werden. Dies war für einige zwar ein positives Signal von Seiten der Politik, jedoch hätten sich viele eine höhere Aufstockung gewünscht.


Podiumsdiskussion zum FÖJIm Anschluss folgte eine Podiumsdiskussion, bei der diskutiert wurde, inwieweit das FÖJ sich für eine größere biographische Vielfalt der TeilnehmerInnen einsetzen solle. Viel Zuspruch erhielt Karin Turba vom BDKJ Rottenburg-Stuttgart, die höhere Anreizmechanismen für Haupt- und Realschüler vorschlug, wie es für Abiturienten durch die Wartezeitanerkennung durch die ZVS bereits vorhanden ist.

Nach dem inhaltlich geprägten Beginn der Veranstaltung konnten wir uns Gedanken mit den FÖJlerInnen unseres eigenen Jahrgangs aber auch mit denen, die das FÖJ teilweise schon lange hinter sich hatten machen und das Bodensee-Panorama genießen. Der ein oder andere entdeckte den Vorgänger seiner FÖJ-Stelle und konnte sich so „Generationen“-übergreifend austauschen. Nach einem stärkenden Mittagessen begannen dann in gemütlich offener Atmosphäre die Workshops, für die wir uns ja schon im Vorfeld eingetragen hatten. Über Konzepte für eine nachhaltige Gesellschaft, Klimaflüchtlinge, sowie Exkursionen war für jeden Geschmack etwas dabei und lieferte Inspirationen zum Weiterdenken. In typisch und geliebter LpB-Manier hatte man während einer Kaffeepause wieder Zeit, sich über das Erfahrene in den Workshops auszutauschen und die Atmosphäre des „Schwäbischen Meeres“ zu genießen. Nachdem die Workshops ihr Ende fanden, ergab sich genügend Raum an der Promenade zu verweilen, den Sprung in den See zu wagen oder gemeinsam mit anderen FÖJlerInnen zu reden, zu lachen und dieses Zusammentreffen zu genießen.

Auch als man die Teilnehmenden zu einem Gruppenfoto zusammenrufen wollte, riss die entspannte Atmosphäre nicht ab, auch wenn es dann doch sehr viel Zeit in Anspruch nahm, bis die gesamte Gruppe und schließlich auch die einzelnen Jahrgänge eine zufriedenstellende Pose für ihre Gruppenfotos hatten. Nach einem reichhaltigen, vegetarischen Abendessen und einem verdienten Applaus für die Organisatoren kam dann auch noch eine recht fette Party zustande, bei der die musikalische Vielfalt auch eine große Rolle spielte. Von Roots-Reggea-Dub-Ska ging es dann zu Pop-Rock-Punk und sorgte trotz eines frühen Endes der Auftritte für eine super Stimmung und ein tanzendes Festzelt. Doch auch dann war der Abend nicht vorbei und wie sollte es anders sein, klang eine wunderbarer Tag am Bodensee bei Lagerfeuer, Fackeln und Gitarrengeklimpertem „Lemon Tree“ aus und hinterließ auch für die Nacht im Schlafsack ein wohliges „FÖJ-Gefühl“.



 

 



20 Jahre FÖJ
in Baden-Württemberg










Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Jubiläum erhalten auf einem Online-Fotospeicher Zugang zu Fotos vom Fest in Friedrichshafen. Die Zugangsdaten wurden bereits per Mail mitgeteilt.


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