Führerschein erforderlichBürotätigkeitenArbeit mit Tieren

S14 LAZBW - Wildforschungsstelle


S14 LAZBW - Wildforschungsstelle

S14 LAZBW - Wildforschungsstelle
S14 LAZBW - Wildforschungsstelle
S14 LAZBW - Wildforschungsstelle
S14 LAZBW - Wildforschungsstelle

Kontaktdaten:

Landwirtschaftliches Zentrum Baden-Württemberg (LAZBW)
Fachbereich Wild und Fischerei
Referat Wildforschungsstelle
Lehmgrubenweg 5

88326 Aulendorf

Ansprechpartner/in:
Coralie Herbst
Telefon:
0 75 25 942 -345
Telefax:


Plätze und Leistungen

Freie Plätze:
1
Unterkunft:
Freie Unterkunft mit Verpflegung

Beschreibung

Das Landwirtschaftlichen Zentrum für Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft, Milchwirtschaft, Wild und Fischerei (LAZBW) ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und vor allem in praxisangewandten Forschung, der Aus-, Fort- und Weiterbildung tätig. Als nachgeordnete Landeseinrichtung ist es auch beratend für das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) tätig.

Die Wildforschungsstelle des Landes Baden-Württemberg (WFS) am LAZBW untersucht aktuelle Fragen der Wildtierforschung, begleitet das landesweite Wildtiermonitoring und ist viel beratend für das MLR tätig. Mehrere Tierarten bilden dabei den Mittelpunkt der verschiedenen Tätigkeitsbereiche. So geht es z. B. bei Tierarten wie Rebhuhn, Feldhase und Wildkaninchen um lebensraumverbessernde Maßnahmen und die Durchführung eines einheitlichen, landesweites Monitorings. Beim Schwarzwild stellen sich vor allem Managementfragen, gerade auch im Hinblick auf das Geschehen rund um die Afrikanische Schweinepest (ASP). Ein weiterer Themenschwerpunkt stellt das Monitoring und die Erforschung von Neozoen des Jagdrechts dar, allen voran Waschbär, Nutria und Nilgans.

Wir bieten im Rahmen des FÖJ Einblicke in all die oben genannten Arbeitsbereichen an. Im Fokus des FÖJs steht dabei die Mitwirkung in aktuellen Forschungsprojekten, wie z. B. einem Projekt zur Raumnutzung des Waschbären, sowie an den freilandökologischen Monitoringsprojekten zu Feldhase-, Rebhuhn, Wildkaninchen und diversen Wasservögeln. Dabei erhältst Du sowohl Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten als auch in das praktische Wildtiermanagement. Praktische Tätigkeiten in Wald und Feld stehen dabei im Wechsel mit Bürotätigkeiten.

 

Tägliche / regelmäßige Aufgaben

  • Mitarbeit in verschiedensten freilandökologischen Monitoring- und Forschungsprojekten zu verschiedenen Tierarten (z.B. Rebhuhn, Feldhase, Wildkaninchen, Wasservögel, Neozoen)
  • Kontrolle von Kamerafallen und anschließende Auswertung der Bilder mit spezieller Software
  • Erfassung, Verwaltung, Management und Auswertung weiterer wildbiologischer Daten (z.B. Bioakustikdaten)
  • Durchführung von Literaturrecherchen
  • Digitalisierung und Pflege von Datenbanken
  • Wartung und Instandhaltung von wissenschaftlichem Equipment

 

 Unregelmäßige / saisonale Aufgaben

  • Mitarbeit bei verschiedenen Monitoring-Erfassungen (z. B. Rebhuhnverhör und Scheinwerferzählung vom Feldhasen, dies sind zeitintensive saisonale Aufgaben im Herbst und Frühjahr) und weitere Aufgaben im Wildtiermonitoring (z. B. Unterstützung von Pilotprojekten, Beobachtungen an einem Wanderfalkenhorst)
  • Habitatkartierungen (z. B. Wildkaninchen-, Rebhuhnmonitoring)
  • Mithilfe bei der Erstellung und Auswertung von Umfragen
  • Ggf. Unterstützung und Organisation von Veranstaltungen
  • Es besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an Vorträgen, Exkursionen, Fachtagungen und -besprechungen

 

Einmalige Aktionen und Projekte
Die Entwicklung eines eigenen Projektes wird von uns gerne unterstützt

 

Das wünschen wir uns von dir

  • Interesse an wissenschaftlichen Tätigkeiten und Wildtieren
  • Motivation, Zuverlässigkeit und eine sorgfältige Arbeitsweise
  • Bereitschaft sowohl zum eigenständigen Arbeiten als auch zur Arbeit im Team
  • Organisationsgeschick
  • Spaß an einem Mix aus Bürotätigkeiten und praktischer Arbeit
  • Bereitschaft zur Durchführung freilandökologischer Arbeiten, je nach Thematik und Witterung auch außerhalb der Kernarbeitszeit (z. B. am Abend oder am Wochenende)
  • Sicheres Ausdrucksvermögen in der deutschen Sprache (Wort und Schrift) ist erforderlich
  • Gute EDV-Kenntnisse und mindestens Grundkenntnisse in Word und Excel
  • Führerschein (B) und Bereitschaft einen Dienstwagen zu fahren
  • Bereitschaft zu körperlicher Arbeit (teilweise erforderlich)
  • Berührungspunkte zum Themenfeld Jagd sowie Grundkenntnisse in der Artenbestimmung sind von Vorteil jedoch keine Voraussetzung.

 

Das kannst du bei uns lernen

  • Teamorientiertes und eigenverantwortliches Arbeiten
  • Wissenschaftliche Monitoring- und Forschungsmethoden
  • Einblicke in die Versuchsdurchführung und –auswertung
  • Vertieftes Wissen rund um Wildtiere und ihre Lebensräume
  • Umgang mit Geoinformationssystem und speziellen Datenverwaltungstools

 

Sonstige Hinweise

Wir können nur Bewerber*innen berücksichtigen, die mit Beginn des FÖJs volljährig sind.
Die Unterkunft (inkl. Vollverpflegung) befindet sich am Hauptstandort des LAZBWs in Aulendorf, Atzenberger Weg 99. Das Zimmer im Jugendwohnheim ist möbliert und mit fließend Warm- und Kaltwasser ausgestattet. Die Dusche und Toilette wird auf jeder Etage mit Auszubildenden der Landwirtschaft geteilt. Das Büro der Wildforschungsstelle im Lehmgrubenweg ist knapp 2 km von der Unterkunft entfernt. Ein eigenes Auto ist von Vorteil. 

Das LAZBW bietet eine zweite FÖJ-Stelle im Bereich Grünlandwirtschaft, Futterbau an. Damit wird ggf. ein weiterer FÖJter*in vor Ort sein. Im Wohnheim mit untergebracht sind zudem auch die Auszubildenden des LAZBWs und abhängig vom Kursbetrieb am LAZBW auch Kurs-Teilnehmer*in (diese sind aber in eigenen Etagen im Haus untergebracht).


Für Inhalte und Form der Stellenausschreibung sind die Einsatzstellen verantwortlich.

Fotos:
(1) Rene Greiner ("Scheinwerferzählung" vom Feldhasen).
(2-5) Wildforschungsstelle LAZBW


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